Verbandmittel-Definition

Branche warnt vor Lücken in der Wundversorgung

Änderungsbedarf beim geplanten Heil- und Hilfsmittel-Versorgungsgesetz (HHVG) sehen die Anbieter moderner Wundauflagen. Sonst entstehen Versorgungslücken für 900.000 chronische Wundpatienten, wenn Verbandmittel nicht mehr vollständig von den Krankenkassen erstattet werden, berichtet die Ärzte Zeitung am 12. Dezember 2016. Diese Bedenken äußern beispielsweise die Initiative Chronische Wunden (ICW) und die Hersteller moderner Wundversorgungsprodukte im BVMed.

Die Krankenkassen fordern im aktuellen Anhörungsverfahren eine enge Definition, um Wundverbände mit Zusatznutzen wie antimikrobielle Wundauflagen aus der unmittelbaren Erstattungsfähigkeit auszuschließen. Betroffen wären davon vor allem Patienten mit besonders schweren Wunden.

Für „verbandmittelähnliche“ Medizinprodukte wird ein Bewertungsverfahren durch den Gemeinsamen Bundesausschuss eingeführt, mit dem die Notwendigkeit und der Nutzen nachgewiesen werden sollen. Dafür müssten spezifische Regeln definiert werden, die Medizinprodukte erfüllen können, fordern die Hersteller. .

Mehr: www.aerztezeitung.de/925764
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